Am Abend des 10. Juni 2026 fand eine umfangreiche Katastrophenübung statt, an der zahlreiche Einsatzorganisationen (ca. 160 Teilnehmer) beteiligt waren. Neben der Bergrettung Telfs nahmen die Suchhundestaffel, mehrere Feuerwehren, die Polizei sowie das Österreichische Rote Kreuz an der organisationsübergreifenden Übung teil.
Für ein möglichst realistisches Szenario wurde die Straße zwischen Bairbach und Mösern vorübergehend gesperrt. Entlang der Strecke wurden mehrere Autowracks – teils in steilem und schwer zugänglichem Gelände – positioniert und mit lebenden Darstellern besetzt. Dadurch konnten unterschiedliche Einsatzlagen simuliert werden, darunter die Bergung und Rettung von Insassen abgestürzter Fahrzeuge, die medizinische Erstversorgung sowie die koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Organisationen unter erschwerten Bedingungen.
Im Mittelpunkt der Übung stand insbesondere das Zusammenspiel der verschiedenen Blaulichtorganisationen, da gerade bei Großschadensereignissen klare Kommunikation, abgestimmte Abläufe und gegenseitige Unterstützung entscheidend sind.


